Dreidimensionale Fußtherapie nach Zukunft-Huber

Hierbei handelt es sich um eine Behandlungstechnik, die vor allem im Säuglings- und Kleinkindalter angewendet wird. Es werden unter anderem Fußdeformitäten wie Klumpfüße oder Knick-Senk-Füße nach dieser Methode behandelt. Hierbei geht es darum, mit gezielten Grifftechniken den Fuß zu mobilisieren, umliegende Muskulatur zu dehnen und auch Binden anzulegen, sodass es zu einer verbesserten Stellung der Fußknochen zueinander kommt. Die aktive Kräftigung des Fußgewölbes durch verschiedene aktive Bewegungsangebote ist ebenfalls ein Bestandteil der Technik.
Die Familien werden zusätzlich zur Eigendehnung für Zuhause angeleitet, sodass eine häufige Wiederholung im Alltag stattfinden kann, um ein gesichertes und langfristiges Therapieergebnis zu erreichen.

Physiotherapie für Kinder mit urogenitalen oder anorektalen Funktionsstörungen

Hierbei handelt es sich um die Therapie bei verschiedenen Krankheitsbildern die den Darm, die Blase oder den Beckenboden betreffen können. Hierunter zählen z.B. Verstopfungen, Inkontinenzen, Wahrnehmungsstörungen oder angeborene Fehlbildungen. In der Therapie wird spielerisch auf die Beckenbodenmuskulatur Einfluss genommen, um diese zu kräftigen, zu entspannen, wahrzunehmen oder zu koordinieren, um das individuelle Ziel eines Kindes zu verfolgen. Eine Beratung zum Thema Ernährung oder das Toilettentraining, sowie das Erarbeiten von Protokollen zum z.B. Trinkverhalten kann ebenfalls zur Therapie gehören.

Galileo-Training

Bei dem Galileo-Therapiegerät handelt es sich um eine seitenalternierende Vibrationsplatte die in der Therapie eingesetzt wird. Das Training auf dem Galileo ist sowohl für Kleinkinder als auch für Erwachsene geeignet. Auch Rollstuhlfahrer/innen können auf dem Gerät mit verschiedenen Zielsetzungen arbeiten. Es gibt ein breites Spektrum, wofür das Galileo angewendet werden kann, hierzu zählen unter anderem die Behandlung bei neuromuskulären Erkrankungen, Reduzierung von Spastik, Behandlung von Kontrakturen, zur Muskelkräftigung, zum Beckenbodentraining, oder zur Linderung von Muskelverspannungen. Das Galileo zeichnet sich durch die seitenalternierenden Bewegungen (linke und rechte Seite der Platte bewegen sich gegenläufig auf und ab) aus. Es kommt dadurch zum Beispiel zu einer wechselseitigen Krafteinwirkung auf die Beine, die sich über das Becken auf die Rückenmuskulatur fortlaufend auswirkt. Durch die unterschiedlich einstellbaren Frequenzbereiche können individuelle Trainingsziele festgesetzt werden. Die zeitliche Nutzung des Gerätes in der Therapie hängt von dem individuellen Trainingstand und Zielsetzungen der Patienten ab.